Andreas Kissel - unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler in Mainz

Als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler | Honorarberater in Mainz informiere ich mit Fachbeiträgen in der STUZ (Studentenzeitung Mainz-Wiesbaden) zu Themen wie Altersvorsorge, Geldanlage, Baufinanzierung, Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Zahnzusatzversicherung, Unfallversicherung, Risikolebensversicherung, Basis-Rente, Riester-Rente, Rentenversicherung, Fondssparen, ETFs, Honorarberatung und Nettotarifen, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Rechtsschutzversicherung.

Mit dem richtigen Finanzierungskonzept ins Eigenheim

Datum: 1.02.2018

Der Traum vom Eigenheim ist ungebrochen. Die Baugeldzinsen sind historisch niedrig und die Nachfrage nach Immobilien ist groß. So individuell wie der eigene Lebensentwurf, so individuell ist die Vorstellung vom Eigenheim.

Mit dem richtigen Finanzierungskonzept ins Eigenheim

In den eigenen vier Wänden zu wohnen ist für viele Menschen ein Grundbedürfnis und die Anschaffung meist die größte Investition im Leben. Das Haus oder die Eigentumswohnung kommt dem Bedürfnis nach Freiheit, Selbstentfaltung und Sicherheit nach. Die Finanzierung eines Eigenheims ist eine individuelle und lebensweisende Entscheidung.

Planung und Umsetzung
Auf der Suche nach der persönlichen Traumimmobilie - ob Wohnung oder Haus, als Neubau oder Bestandsimmobilie, zur Eigen- oder Fremdnutzung - sollten neben den emotionalen auch die rationalen Entscheidungskriterien Berücksichtigung finden. Zu diesen Überlegungen gehören die Angemessenheit des Kaufpreises, die aktuellen und zukünftigen persönlichen Präferenzen, die Lage des Objekts sowie die vorhandene und zukünftige Infrastruktur (Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten) nebst Verkehrsanbindungen. Darüber hinaus sollte die persönliche Einkommens- und Liquiditätsplanung in einem vernünftigen Verhältnis zu den Gesamtkosten stehen und auch auf veränderte Rahmenbedingungen (Familienzuwachs, Wegfall eines Einkommens etc.) abgestimmt sein.

Eigenkapital
Bis zur eigentlichen Immobilienfinanzierung gilt es, möglichst viel Eigenkapital anzusparen. Eigenleistungen, Schenkungen, Verwandten- und/oder Arbeitgeberdarlehen sind ebenso dem Eigenkapital zu zurechnen. Je höher das bei der Finanzierung einzubringende Eigenkapital, desto weniger Fremdkapital muss in Form eines Darlehens aufgenommen werden. Idealerweise beträgt das Eigenkapital mindestens 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises. Eine Finanzierung mit weniger Eigenkapital ist zwar nicht unmöglich, verteuert aber die Finanzierung.

Finanzierung
Ist die Wunschimmobilie gefunden, erfolgt der Kauf meist im Rahmen einer Finanzierung. Darlehensgeber sind Banken, Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften, die KfW-Förderbank und/oder Landesförderinstitute. Die Prüfung der Darlehensbewilligung erfolgt bonitäts- und objektbezogen, d.h. auf Basis der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Kreditnehmer sowie der Werthaltigkeit des Objekts. Zum Kaufpreis kommen die darauf anfallenden Nebenkosten: Grunderwerbsteuer (bis zu 6,5%), Notar- und Grundbuchgebühren (ca. 2%) sowie gegebenenfalls eine Maklercourtage (bis zu 7,14%). Der Aufbau einer Finanzierung selbst ist abhängig von der persönlichen Zielvorstellung sowie den nachfolgend genannten Einflussfaktoren: monatliche "Wunschrate" (maximale Belastung), Eigenkapitaleinsatz, Darlehensart, Zinsfestschreibung, Zinssatz, Tilgungssatz und bereitstellungszinsfreie Zeit.

Fördermittel
Die Einbindung von öffentlichen Fördermitteln kann sinnvoll sein und ist im Einzelfall zu prüfen. Die zinsgünstigen Darlehen der KfW-Förderbank werden unter Einhaltung der dortigen Förderbedingungen durch das finanzierende Institut "durchgeleitet". In Rheinland-Pfalz sind Fördermittel ? einkommensabhängig ? über die Investitions- und Strukturbank (ISB) zu beziehen. Die Einbindung eines zinsgünstigen Arbeitgeber-Darlehens sowie die Berücksichtigung von Wohn-Riester, der Arbeitnehmersparzulage und/oder der Wohnungsbauprämie können ebenfalls wichtige "Bausteine" einer Finanzierung sein.

Kosten und Absicherung
Neben den monatlichen Finanzierungskosten (Darlehensrate) sind die laufenden Betriebs- und Bewirtschaftungskosten im Rahmen der Finanzierungsplanung zu berücksichtigen. Pauschal kann man 2,50 bis 3,00 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ansetzen. Die Absicherung im Fall von Krankheit, Berufsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit oder einem Todesfall sollte - unabhängig von einer Finanzierung - bereits frühzeitig umgesetzt werden. Auch diese Kosten sind neben den Versicherungen rund um die Immobilie bei der Planung zu berücksichtigen.

Fazit
Damit der Traum von der eigenen Immobilie Wirklichkeit wird, sollte man so früh wie möglich mit der persönlichen Finanzplanung starten. Für ein persönliches Beratungsgespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Idealerweise bringen Sie die ausgefüllte Selbstauskunft mit zu unserem Gespräch; die Unterlagenliste enthält alle relevanten Dokumente die im Rahmen einer Finanzierung von Bedeutung sind.

Links:
https://merkurist.de/mainz/sparticles/immobilienfinanzierung-mit-dem-richtigen-finanzierungskonzept-ins-eigenheim_031


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