Andreas Kissel - unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler in Mainz

Als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler | Honorarberater in Mainz informiere ich mit Fachbeiträgen in der STUZ (Studentenzeitung Mainz-Wiesbaden) zu Themen wie Altersvorsorge, Geldanlage, Baufinanzierung, Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Zahnzusatzversicherung, Unfallversicherung, Risikolebensversicherung, Basis-Rente, Riester-Rente, Rentenversicherung, Fondssparen, ETFs, Honorarberatung und Nettotarifen, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Rechtsschutzversicherung.

Altersvorsorge und Ruhestandsplanung - mit Selbstdisziplin zum Ziel

Datum: 1.12.2017

Fast jeder weiß es, doch handelt nicht jeder danach: Die gesetzliche Rente wird im Alter fast immer nur so bemessen sein, dass man den Gürtel enger schnallen muss. Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, sollte frühzeitig aktiv werden.

Altersvorsorge und Ruhestandsplanung ? mit Selbstdisziplin zum Ziel

Als Teil der Sozialversicherung basiert die gesetzliche Rentenversicherung auf dem sogenannten "Generationenvertrag". Nach diesem ungeschriebenen Vertrag finanzieren die "Jungen" die Renten der "Alten". Aber dieses auf dem Umlageverfahren basierende System funktioniert nicht mehr wie gewünscht - zu wenige Beitragszahler müssen zu viele Renten finanzieren. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig um eine private Vorsorge zu kümmern. Diese umfasst neben dem Vorsorgesparen und Vermögensaufbau idealerweise auch die Absicherung existenzieller Risiken.

Der demografische Wandel
Rückläufige Geburtenraten, steigende Lebenserwartung sowie Alterung der Gesellschaft beeinflussen die Bevölkerungsstruktur und nehmen wesentlichen Einfluss auf unser Sozialsystem. Betroffen sind - bei sinkenden Einnahmen und ständig steigenden Ausgaben - neben der Rentenversicherung auch die Kranken- und Pflegeversicherung in erheblichem Maße. Die veränderten Rahmenbedingungen erfordern ein Umdenken hin zu mehr Eigeninitiative. Dabei sind die Möglichkeiten sich zu versichern, zu sparen und vorzusorgen vielfältig und teils hochkomplex.

Der Zeitfaktor

Wer sich frühzeitig mit den eigenen Spar- und Absicherungsmöglichkeiten beschäftigt, ist in der Regel besser dran. Die frühzeitige Absicherung biometrischer Risiken (Krankheit, Berufsunfähigkeit, Unfall, Pflege und Tod) bringt Vorteile: Mit einem geringeren Eintrittsalter und einem in der Regel guten Gesundheitszustand ist eine problemlose Risikoabsicherung zu günstigen Beiträgen möglich. Mit zunehmendem Alter wird dies ungleich schwerer und teurer. Gleiches gilt für den Vermögensaufbau: Je früher der Sparprozess startet, desto länger kann das eingesetzte Kapital arbeiten und je länger die geplante Anlagedauer, desto rentierlicher (chancenorientierter sowie risikoreicher) kann investiert werden. Zinseszinseffekt und Cost-Average-Effekt entfalten dabei ihre größte Hebelwirkung.

Eigenverantwortung
Durch die Reformen der letzten Jahre - insbesondere der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung - gewinnt die eigene private Vorsorge zunehmend an Bedeutung. Wer finanziell gut versorgt sein möchte, sollte zunächst den Kapitalbedarf zum gewünschten Renteneintritt möglichst genau bestimmen. Eine Auflistung der voraussichtlichen Kosten im Alter bildet dabei die Ausgangsbasis. Renteneintrittsalter, Rentenbezugszeit, Rendite, Steuer, Inflation und Produktkosten des Vorsorgeproduktes sind als wichtige Einflussfaktoren ebenfalls zu betrachten. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rente und gegebenenfalls weiterer Einnahmequellen ist dann die Versorgungslücke zu ermitteln.

Anlegen und Investieren
Grundvoraussetzung einer jeden Investmententscheidung ist die Berücksichtigung der persönlichen Anlageziele und -wünsche, die Anlagedauer, das individuelle Risikoprofil, die bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen sowie die finanziellen Verhältnisse des Anlegers. Die Basisfaktoren einer erfolgreichen Geldanlage sind Zeit, Diversifikation und Disziplin, die auch im Rahmen der Altersvorsorge zu beachten sind. Mit der Umsetzung des Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005 hat der Gesetzgeber die Förderung und steuerliche Behandlung der eigenverantwortlichen Altersvorsorge neu geregelt. Seither stehen drei Schichten (ehemals Säulen) der zusätzlichen Altersvorsorge mit jeweils unterschiedlichen Produkten als Versorgungslösung zur Verfügung: Basis-Rente, Riester-Rente, betriebliche Altersvorsorge, private Rente und sonstige Geldanlagen.

Fazit
Wir alle wissen, dass ergänzende Vorsorge notwendig und sinnvoll ist - und doch scheitern wir nur allzu oft an der Umsetzung. Warten Sie nicht so lange, bis es zu spät ist. Mit einem soliden Gesamtkonzept und einem kompetenten Ansprechpartner an Ihrer Seite können Sie Ihrem Ruhestand entspannt entgegen sehen.

Links:

https://merkurist.de/mainz/sparticles/altersvorsorge-altersvorsorge-und-ruhestandsplanung-mit-selbstdisziplin-zum-ziel_af1

 


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