Andreas Kissel - unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler in Mainz

Als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler | Honorarberater in Mainz informiere ich mit Fachbeiträgen in der STUZ (Studentenzeitung Mainz-Wiesbaden) zu Themen wie Altersvorsorge, Geldanlage, Baufinanzierung, Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Zahnzusatzversicherung, Unfallversicherung, Risikolebensversicherung, Basis-Rente, Riester-Rente, Rentenversicherung, Fondssparen, ETFs, Honorarberatung und Nettotarifen, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Rechtsschutzversicherung.

Absicherung und Vermögensaufbau einfach strukturieren (STUZ-Ausgabe 150)

Datum: 1.09.2012

Die Möglichkeiten sich zu versichern und zu sparen sind vielfältig und teils hochkomplex. Wir können uns in Deutschland gegen nahezu alles und jeden versichern. Ob dies immer sinnvoll und ratsam ist, ist allerdings eine andere Frage. Zur Basisabsicherung zählen die Privathaftpflichtversicherung, Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung; ein kostenfreies Girokonto und Tagesgeldkonto dienen als Basis des Vermögensaufbaus.

Absicherung und Vermögensaufbau einfach strukturieren (STUZ-Ausgabe 150)

Privathaftpflichtversicherung
Die private Haftpflichtversicherung (PHV) ist ein Muss. Denn wer einem anderen einen Schaden zufügt, ist in unbegrenzter Höhe zum Schadenersatz verpflichtet (BGB §823); dazu zählen Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Das Risiko, sich ohne Versicherung in einem solchen Falle lebenslang zu verschulden ist hoch, die alternative Absicherung mittels einer leistungsstarken Privathaftpflichtversicherung ab 50 Euro Jahresprämie dagegen sehr preiswert. Im Schadensfall übernimmt die Haftpflichtversicherung die Prüfung des Anspruchs auf Schadenersatz, die Zahlung des Schadenersatzes sofern der Anspruch begründet ist und die Abwehr unbegründeter Ansprüche. Kommt es zum Rechtsstreit mit demjenigen, der Anspruch auf Schadenersatz stellt, führt der Versicherer den Prozess und trägt die Kosten. Nach Ende der beruflichen Erstausbildung (Lehre und/oder Studium) und dem Wegfall der Familienhaftpflichtversicherung ist eine eigene PHV notwendig.

Krankenversicherung
Aufgabe der Krankenversicherung ist es, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern. Rund neunzig Prozent aller Deutschen sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Die Leistungen sind zu 95 Prozent identisch, bezahlt wird das medizinisch Notwendige, Zusatzleistungen sind kassenabhängig. In der GKV erfolgt die Beitragsbelastung nach dem Solidaritätsprinzip - wer mehr verdient, zahlt auch mehr - prozentual vom Arbeitsentgelt bis maximal zur Beitragsbemessungsgrenze (45.900 Euro in 2012). Derzeit gilt der einheitliche Beitragssatz von 15,5 Prozent für alle Kassen. Voraussetzung für einen Wechsel zu einer anderen Krankenkasse ist die Mitgliedschaft von mindestens 18 Monaten bei der jetzigen Krankenversicherung (Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende); Zusatzbeiträge ermöglichen einen sofortigen Wechsel. Die Möglichkeit zum Übertritt in eine private Krankenversicherung (PKV) ist neben dem Gesundheitszustand einkommens- (Angestellte mit Jahresbruttoeinkommen unter 50.850 Euro) oder statusabhängig (beihilfeberechtigt oder selbstständig).

Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft ist existenziell wichtig. Vielen Menschen, gerade jungen Leuten, fehlt es an der Vorstellungskraft, was es heißt, berufsunfähig zu werden. Aufgrund der fehlenden staatlichen Absicherung und der entstehenden Versorgungslücke bei Einkommenswegfall ist eine private Absicherung ratsam - je früher, desto besser. Denn ein geringes Eintrittsalter und ein in der Regel guter Gesundheitszustand bedeuten einen geringen Zahlbeitrag.

Sparen
Ein kostenfreies Girokonto und ein gut verzinstes Tagesgeldkonto gehören zur "Grundausstattung" des Vermögensaufbaus. Das Einbeziehen weiterer Geldanlageprodukte ist abhängig vom Anlageziel, dem finanziellen Bedarf, der Anlagedauer, der Verfügbarkeit, der persönlichen Risikoneigung und der Berücksichtigung von Subventionen einzelner Produkte. Exchange Traded Funds (ETFs), Fonds, Rentenversicherungen (Rürup-, Riester-, Private Rentenversicherungen, betriebliche Altersvorsorge), Beteiligungen, die Finanzierung von Eigentum können weitere Instrumente der Vermögensbildung sein.

Fazit
Eine ganzheitliche Finanzplanung berücksichtigt neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch die finanzielle Absicherung. Die Absicherung existenzieller Risiken steht dabei im Vordergrund, erst dann beginnt der Vermögensaufbau. Aufgrund der Komplexität einzelner Produkte und der Wechselwirkung dieser im Zusammenspiel, ist eine wiederkehrende unabhängige Beratung dabei unverzichtbar.


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