Andreas Kissel - unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler in Mainz

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Berufsunfähigkeit - das unterschätzte Risiko (STUZ-Ausgabe 146)

Datum: 1.05.2012

Rund zwanzig Prozent aller Arbeitnehmer werden aufgrund gesundheitlicher Probleme vor Rentenbeginn berufsunfähig. Wer vorzeitig aus dem Beruf aussteigen muss, den erwarten neben den gesundheitlichen nicht selten auch finanzielle Probleme. In den meisten Fällen lässt sich der Verdienstausfall nur schwer ausgleichen, vor allem über einen längeren Zeitraum. Umso wichtiger ist die private Vorsorge, am besten mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Berufsunfähigkeit - das unterschätzte Risiko ((STUZ-Ausgabe 146)

Definition
Berufsunfähigkeit wird in der Regel wie folgt definiert: "Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen außer Stande ist, ihren Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und ihrer bisherigen Lebensstellung entspricht." Heißt: Wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht ausüben kann, ist berufsunfähig.

BU als privates Risiko
Die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2001 hatte auch Auswirkungen auf die gesetzliche Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente. Für Menschen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente faktisch abgeschafft. Sie erhalten nur noch eine einheitliche, zweistufige Erwerbsminderungsrente, die jedoch keine vollständige Absicherung mehr bietet. Die adäquate Absicherung wird zum privaten Risiko. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung gleicht die Lücken der Sozialversicherung aus.

Leistungen
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung springt ein, wenn der Versicherte seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen - Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall - nicht mehr ausüben kann. Voraussetzung für die Leistung ist, dass der Versicherte zu mindestens fünfzig Prozent außerstande ist, seinem zuletzt ausgeübten Beruf nachzugehen. Der Versicherte erhält die im Vertrag vereinbarte Monatsrente - auch dann, wenn er grundsätzlich noch arbeiten kann. Anders als bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente wird er also nicht gezwungen, eine minderqualifizierte Tätigkeit aufzunehmen. Eine Verrechnung mit Leistungen aus der Sozialversicherung findet nicht statt.

Risiko und Folgen
Einer Berufsunfähigkeit geht in der Regel eine längerfristige Krankheit voraus. Die Krankentagegeldzahlung der gesetzlichen und/oder privaten Krankenversicherung endet in den meisten Fällen nach einer Übergangszeit und Eintritt der Berufsunfähigkeit. Die Leistungen der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente erreichen, sofern überhaupt ein Anspruch besteht, oft noch nicht einmal die Höhe des gesetzlichen Existenzminimums. Ohne private Vorsorge ist in vielen Fällen der soziale Abstieg vorprogrammiert. Insbesondere für junge Leute, die in ihren ersten Berufsjahren noch keine Ansprüche gegen ihre Sozialversicherung geltend machen können, ist sie besonders wichtig. Dies gilt ebenfalls für Studenten, Absolventen und Berufseinsteiger.

Fazit
Jeder, der auf seine Arbeitskraft bei der Einkommenserzielung angewiesen ist, sollte den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung erwägen. Je früher, desto besser. Die frühzeitige Absicherung bringt Vorteile, denn ein geringes Eintrittsalter und ein in der Regel guter Gesundheitszustand bedeuten eine geringere Prämie.


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