Andreas Kissel - unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler in Mainz

Als unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler | Honorarberater in Mainz informiere ich mit Fachbeiträgen in der STUZ (Studentenzeitung Mainz-Wiesbaden) zu Themen wie Altersvorsorge, Geldanlage, Baufinanzierung, Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Zahnzusatzversicherung, Unfallversicherung, Risikolebensversicherung, Basis-Rente, Riester-Rente, Rentenversicherung, Fondssparen, ETFs, Honorarberatung und Nettotarifen, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Rechtsschutzversicherung.

Altersvorsorge - mit Selbstdisziplin zum Ziel (STUZ-Ausgabe 149)

Datum: 1.08.2012

Wer früh beginnt und konsequent etwas zur Seite legt, profitiert langfristig. Die Rente ist in ihrer Höhe nicht mehr sicher und Altersvorsorge längst zur Privatsache geworden. Längere Ausbildungszeiten, kürzere Lebensarbeitszeiten, Geburtenrückgang und eine gestiegene Lebenserwartung machen private Vorsorge notwendiger denn je.

Mit Selbstdisziplin zur Altersvorsorge (STUZ-Ausgabe 149)

Das Rentensystem in Deutschland
Die gesetzliche Rente stellt die Hauptquelle der Altersbezüge dar. Jeder sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer muss gemeinsam mit seinem Arbeitgeber monatlich einen festen Teil (2012 19,6 Prozent) seines Bruttolohns an den Rentenversicherungsträger überweisen. Dafür erhält er zu Rentenbeginn eine lebenslange gesetzliche Altersrente. Die durchschnittliche Rente der deutschen Rentenversicherung beträgt zurzeit etwa 1.200 Euro pro Monat. Wer in den letzten 45 Jahren jeweils den Höchstbeitrag - zurzeit fast 1.100 Euro pro Monat - in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat, muss sich trotz des Arbeitgeberanteils in gleicher Höhe mit einer Altersrente von etwa 2.200 Euro zufriedengeben. Besserverdiener haben prozentual gesehen sogar noch weniger Rente zu erwarten, denn das Einkommen wird nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (2012 67.200 Euro) berücksichtigt. Für das darüber hinausgehende Einkommen, können keine Rentenansprüche erworben werden. Das Hauptproblem dieses umlagefinanzierten Systems ist der demografische Wandel. Zukünftig werden immer weniger Erwerbstätige immer mehr Rentner finanzieren müssen. Sinkende Altersrenten und/oder ein steigender Rentenbeitrag werden die Folge sein. Für eine auskömmliche Rente im Alter - zum Erhalt des eigenen Lebensstandards - ist private Vorsorge notwendig.

Ein Zahlenbeispiel
Zur Ermittlung der persönlichen Versorgungslücke müssen wesentliche Einflussfaktoren betrachtet werden: gewünschte Rentenhöhe, Anspardauer, Rendite, Inflationsrate, Steuersatz, Rentenbezugszeit sowie bereits vorhandene und zu berücksichtigende Vermögenswerte zum Rentenbeginn. Ein heute 30-jähriger Single, mit einem Jahresbruttogehalt von 60.000 Euro, möchte monatlich 2.000 Euro zur Verfügung haben. Bis zum Rentenbeginn mit 67 werden bei einer unterstellten Inflationsrate von 2,5 Prozent daraus 4.987 Euro. Um diese ausgangsdefinierte Rentenhöhe auch dauerhaft bis zum Ableben mit 85 (laut heutigen Sterbetafeln werden Männer etwa 85 Jahre alt) zu beziehen, muss er bei einer unterstellten Rendite von sechs Prozent in der Ansparphase und vier Prozent in der Rentenphase unter Berücksichtigung seiner Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung per sofort monatlich 571 Euro aufwenden; Steuersatz und Produktkosten finden ebenfalls Berücksichtigung. Ein um fünf Jahre aufgeschobener Beginn lässt die notwendige Sparrate auf 644 Euro monatlich ansteigen, um das gleiche Ziel zu erreichen.

Fazit
Das Beispiel zeigt, private Vorsorge ist unumgänglich. Auch wenn für viele Menschen die hohen Zahlen kaum fassbar sind, der ein oder andere glaubt, es komme alles nicht so schlimm oder der Lebensstandard sinke im Alter: Wer einen "sorgenfreien" Lebensabend führen will, muss privates Zusatzvermögen aufbauen - je früher, desto besser. Die Wege zur Umsetzung sind vielfältig und die Auswahl einzelner Produkte komplex. Mit stetigem Konsumverzicht (= Sparrate) und auferlegter Selbstdisziplin ist die langfristige Zielerreichung auch mit anfänglich kleinen Sparraten möglich.


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